Jacobsen + Confurius

Autorenname: ptdadmin

Digitale Gewalt, gefälschte Identitäten, unterschätzte Risiken: Deep Fakes – eine rechtliche Einordnung

Was der Fall Fernandes/Ulmen über eine wachsende Rechtslücke verrät, und was Privatpersonen wie Unternehmen jetzt wissen müssen. I. Ein Prominentenfall mit Signalwirkung Es war eine der aufsehenerregendsten Enthüllungen im deutschen Medienrecht des Frühjahrs 2026: Die Schauspielerin und Moderatorin Collien Fernandes erhob schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann, den Schauspieler Christian Ulmen. Laut einem Bericht des „Spiegel“ […]

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Fristversäumnis durch Versand an das falsche elektronische Gerichtspostfach

Bundesarbeitsgericht, Beschluss vom 4. März 2026 – 5 AZB 26/25 Warum die Entscheidung wichtig ist Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat mit Beschluss vom 4. März 2026 klargestellt, dass bei der elektronischen Einreichung über das besondere elektronische Anwaltspostfach (beA) höchste Sorgfalt erforderlich ist. Für Arbeitgeber, Personalverantwortliche und Rechtsanwälte ist die Entscheidung besonders wichtig, weil sie zeigt: Schon

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NIS2-Registrierungsfrist abgelaufen: Was Unternehmen jetzt wissen und tun müssen

Am 6. März 2026 ist eine der ersten konkreten Fristen abgelaufen, die das neue deutsche NIS2-Umsetzungsgesetz gesetzt hat: die Registrierungspflicht beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Rund 30.000 Unternehmen und Einrichtungen in Deutschland waren davon betroffen, doch längst nicht alle haben sich fristgerecht registriert. Wer die Frist versäumt hat, sollte jetzt schnell handeln.

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Drei Hamburger Partner von SKW Schwarz verstärken das Team von Jacobsen + Confurius

Ab dem 01.01.2026 werden die 3 Partner Bettina-Axenia Bugus-Fahrenhorst (Arbeitsrecht), Christine Lingenfelser (Handels- und Vertriebsrecht, Real Estate) und Jens Borchardt (IP, IT-Recht, Medienrecht und Datenschutz) das Team von Jacobsen + Confurius in Hamburg verstärken. Bettina-Axenia Bugus-Fahrenhorst leitete ab dem 01.01.2025 den Bereich Arbeitsrecht bei SKW Schwarz. Mit ihr gewinnt Jacobsen + Confurius eine starke und

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Produkthaftung im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz – Neue Haftungsmaßstäbe für Software und datenbasierte Systeme

1. Ausgangslage und rechtlicher Hintergrund Mit Inkrafttreten der Richtlinie (EU) 2024/2853 vom 23. Oktober 2024 wurde das europäische Produkthaftungsrecht grundlegend modernisiert. Die neue Richtlinie ersetzt die bislang geltende Richtlinie 85/374/EWG, auf der auch das deutsche Produkthaftungsgesetz (ProdHaftG) beruht. Die Mitgliedstaaten sind verpflichtet, die Richtlinie bis zum 9. Dezember 2026 in nationales Recht umzusetzen und anzuwenden.

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KI im Bewerbungsmanagement: Diskriminierungsrisiken und rechtssichere Auswahlprozesse

Der Einsatz künstlicher Intelligenz im Recruiting ist in vielen Unternehmen inzwischen fester Bestandteil der Personalgewinnung. Moderne Bewerbermanagementsysteme integrieren KI-Module zur automatisierten Vorauswahl, zur Bewertung von Qualifikationen sowie zur Priorisierung und Empfehlung von Kandidaten. Ziel ist eine effizientere Verarbeitung großer Bewerbermengen und eine strukturierte Entscheidungsunterstützung. Rechtlich bewegt sich dieser Einsatz jedoch in einem besonders sensiblen Bereich.

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Annahmeverzugslohn nach unwirksamer Kündigung lässt sich nicht „wegvereinbaren“

(Bundesarbeitsgericht, Beschluss vom 28.01.2026 – 5 AS 4/25) Viele Unternehmen versuchen, das finanzielle Risiko aus Kündigungsschutzprozessen vertraglich zu begrenzen. Ein häufiger Ansatz sind Klauseln, die Annahmeverzugslohn möglichst weitgehend ausschließen sollen – teils kombiniert mit einer Rechtswahl zugunsten ausländischen Rechts. Der Beschluss des Bundesarbeitsgerichts (BAG) vom 28.01.2026 – 5 AS 4/25 setzt hier eine klare Grenze:

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Remote-Cities sind keine eigenständigen Betriebe

(Bundesarbeitsgericht, Beschluss vom 28. Januar 2026 – 7 ABR 23/24; 7 ABR 26/24 und 7 ABR 40/24) Das städtische Bild wird zunehmend von Kurierfahrern sog. plattformbasierten Lieferdiensten geprägt. Hierbei handelt es sich um digitale Vermittlungsplattformen, die über eine App oder Website Kund:innen, Restaurants/Händler und Kurierfahrer:innen verbinden; manche dieser Vermittlungsplattformen beschäftigen auch angestellte Kuriere. Aus arbeitsorganisatorischer

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